Meridianklopfen (EFT)

Eine Kurze Einführung in die Methode

Jedes Lebewesen unterliegt einem bestimmten energetischen Kontrollsystem oder Management. Um dieses zu Veränderungen zu bewegen, bedarf es oft nur eines winzigen Signals. Genau diese Stimulanz erhalten Meridiane durch Beklopfen ihrer Endpunkte. Die Vorbereitung für dieses gezielte Beklopfen jedoch ist die vollständige Anerkennung des Problems. Dem Leser mag es befremdlich erscheinen, dass ihm eine "Negativ-Aussage" abgenötigt wird, wie:

"Obwohl ich Angst vor dem Versagen habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin"

Tatsächlich wird mit dem genauen Formulieren des Problems dem Unterbewusstsein signalisiert, woran gerade gearbeitet wird. Der zweite Teil der Formulierung sagt aus, dass der Behandelte sich dennoch annimmt und sich ohne Wenn und Aber selbst liebt und akzeptiert. Diese Formulierung ist eine heilende und ausgleichende Formel. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Patienten erhebliche Probleme haben, deutlich zu sagen, dass sie sich selbst lieben.

Diese heilende Formulierung wird vor dem Klopfen angewendet, und während einer Kreismassage am Heilenden Punkt (lymphatischer Reflexpunkt HP) 3-mal wiederholt.

Danach erst beginnt die eigentliche Behandlung. Dabei werden die Hauptpunkte in einer angegebenen Reihenfolge jeweils etwa 8-mal beklopft. Dabei wird eine Kurzform der Formulierung ständig wiederholt, wie:

"Meine Angst zu versagen, meine Angst …"

Am Schluss wird der Handrückenpunkt laufend beklopft und die Augen mit dem Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn gerollt. Danach wechseln sich das Summen einer Melodie mit dem Zählen bis 5 ab, damit die rechte und die linke Gehirnhälfte (Gefühl und Verstand) harmonisiert werden.

Ein solches ganzes Behandlungssegment dauert nicht länger als etwa 3 Minuten. Wichtig für den angestrebten Erfolg ist, dass verschiedene Aspekte eines Problems einzeln behandelt werden, z.B.:

"Obwohl ich diese Angst vor dem Versagen bei der Prüfung habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin"

"Obwohl ich Angst habe, dass ich bei der Prüfung den Text vergessen habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin"

"Obwohl ich Angst habe, dass ich die Prüfung wiederholen muss, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin"

"Obwohl ich befürchte, ohne Abschluss keine Arbeitsstelle zu erhalten, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin"

Die Befindlichkeit nach jeder Behandlung entscheidet, ob nach weiteren Aspekten gesucht werden muss. Der Behandelte selbst "führt" den Behandler, indem er über seine aktuellen Gefühle spricht.

Wichtig allein ist, mit dem vordergründigen Thema zu beginnen.

Die Behandlung entwickelt sich grundsätzlich in die benötigte Richtung. Oftmals kann der Behandlungserfolg bereits nach einer einzigen Sitzung benannt, respektive bewertet werden. Dazu gibt es Skalen-Messwerte, die recht genau die Befindlichkeit wiedergeben. Sind weitere Sitzungen erforderlich, ergeben sich auch weitere, zunächst verborgene Aspekte, die sich im Verlauf der Behandlung offenbaren.

 

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